“Killerspiele”
Noch eine Sache habe ich eben gerade erst mit bekommen. Wahrscheinlich ein bisschen spät, aber besser als nie.
Ausgelöst durch den schrecklichen Amoklauf in Winnenden hat der Bund mal wieder ein Attentat vor. Nämlich in Deutschland die “Killerspiele” zu verbieten. Was ich daran sehr bedauernswert finde ist, das einfach nur ein Schuldiger gesucht wird. Auf die Frage “Sind Videospiele wirklich schuld?”[1] werde ich antworten “Definitiv nicht”. Denn wenn dem so währe, würden wir aus den Meldungen über Amokläufe nicht mehr raus kommen. Was dabei immer vergessen wird, ist die soziale Stellung der Amokläufer. Denn sie sind meistens vor dem Amoklauf die Opfer. Werden in der Gesellschaft nicht angenommen, oder verspottet und ziehen sich zurück. Darüber wird natürlich in den Medien immer weniger Berichtet. Denn die Tat rückt ja in den Vordergrund. Jedoch vor der Tat diese Schüler, oder wie es hier in Erfurt vor einigen Jahren war, ehemaligen Schüler oder sozial schwache besonders zu betreuen oder beraten, das macht man nicht. Wahrscheinlich ist es zu kostenintensiv mehr Seelsorger für Bildungszentren auszubilden, bzw einzustellen.
Wie dem auch sei. Ich bin der festen Überzeugung, das nicht Computerspiele Killer machen, sondern die Gesellschaft. Einfach dadurch, dass sie die Menschen, welche nie Beachtung gefunden haben, auch weiterhin einfach nicht beachten und keine Aufmerksamkeit schenken.
Um wieder auf mein Thema zu dem Attentat des Bundes zu kommen. Es gibt seit längerem schon eine Petition[2] dazu. Ich bitte euch dort zu unterzeichnen. Falls es euch tangiert. Das möchte ich jedoch stark hoffen!